

Jesus spricht zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Johannes Kapitel 20, Vers 29
Liebe Leserinnen und Leser,So wie dir und mir heute geht es allen Menschen schon seit Jahrhunderten:
Wir können nicht alle ein Thomas sein!
Schade aber auch. Es wäre so einfach, wenn die Welt die Beweise für unseren Glauben mit eigenen Augen sehen könnte. Ich für meinen Teil sage auch manchmal, dass ich etwas gar nicht richtig greifen oder fassen kann und es erstmal selbst sehen müsse. (Zum Beispiel große Naturwunder wie einmalige Wasserfälle, die Polarlichter, neue menschengemachte Dimensionen von Wolkenkratzern, Lebensumstände in anderen Ländern...)
Nun stehen wir im Hier und Jetzt und haben angeblich keine Beweise, dass es Gott gibt. Klar, wir können Gott vielleicht nicht physisch anfassen, aber wir können uns auf die Suche nach ihm machen. Durch sein Wort - die Bibel - haben wir die Möglichkeit, die Geschehnisse von damals nachzulesen. Ich finde allein diese Tatsache, dass die Bibel über all die Zeit weitergetragen und übermittelt wurde, schon einen großen Beweis für die Echtheit unseres Glaubens. Wagt man dann auch noch einen Schritt auf Gott zu, würde er keinen ausweichenden Schritt zurück machen! Er möchte gesucht und gefunden werden. Von da an kann ich ihn in kleinen und großen Dingen in meinem Alltag, in meinem Leben erleben und er bleibt an meiner Seite. Leider ist es nicht immer so einfach zu verstehen, wann und wo und wie Gott sich mir offenbart. Aber wenn ich aufmerksam bin und ihn erkenne, sind das meine persönlichen Beweise, die mich in meinem Glauben bestärken. Hier ist aber noch nicht Schluss! Auch wenn es “meine” Beweise sind, sollen sie auch für mein Umfeld ein Zeugnis sein. Und so möchte ich euch Mut machen, Gott zu suchen, zu erleben oder sogar erneut zu erleben und dann davon zu erzählen
.Doch zuallererst musst du mit dir selbst die Frage klären: Glaubst du auch ohne ihn zu “sehen”?
Alena Rogge