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Angedacht

Monatsspruch für April 2018

Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Matthäus Kapitel 28, Vers 20

Liebe Leser,

der Missionsbefehl aus Matthäus 28, 16-20 ist der letzte Auftrag, den Jesus auf Erden an seine Jünger weitergibt. Seine Anweisung ist folgende: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Als die 11 Jünger den Berg erreicht hatten, wohin Jesus sie bestellt hatte, sahen sie Jesus und fielen vor ihm nieder. Einige aber zweifelten.In den 40 Tagen nach der Auferstehung war Jesus vielen Menschen erschienen. Aber viele zweifelten, dass es Jesus ist, der von den Toten auferstanden war.

Selbst die 11 Jünger glaubten denen nicht, die den Auferstandenen gesehen hatten. In Markus 16, 14 heißt es: „Als die Jünger zu Tisch saßen, offenbarte er sich ihnen und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härte, dass sie nicht glaubten.“ Das Ereignis der Auferstehung, mit dem die Jünger und die Menschen konfrontiert wurden, konnten sie nicht verstehen bzw. begreifen. Wenn wir uns in die Situation der Jünger versetzen würden, wären wir bereit, denen zu glauben, die behaupteten, dass Jesus von den Toten auferstanden ist? Wie wäre wohl unsere Reaktion gewesen?

Die Erscheinungen Jesu in den 40 Tagen nach seiner Auferstehung, reichten nicht aus zu realisieren, dass es wirklich Jesus ist, der ihnen erschienen ist. Erst das leere Grab, das Sehen Jesu mit eigenen Augen, das Hören seiner Worte, die Mahlgemeinschaft, das Betasten mit den Händen schaffen Gewissheit über die leibhaftig – wirkliche Auferstehung.

Und dann trat Jesus seinen Jüngern und den Menschen am Berg entgegen. Dieses auf sie Zugehen verringert die Distanz zwischen den Menschen und Jesus. Er ist zum Anfassen nahe und das bewirkt, dass die Zweifel, ob es ein Geist oder der Herr sei, überwunden werden. Und dann spricht Jesus seine Macht bzw. Vollmacht an, indem er sagt: „mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.“ Der Vater im Himmel hat seinem Sohn alle Macht übertragen, auch die gesamte Schöpfung. Aus dieser Machtfülle heraus erteilt er jetzt seine Aufträge an seine Jünger. Sie sollen seine Botschaft in die Welt hinaustragen und zu Jüngern alle Völker machen. Und sie sollen sie taufen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wie wird man Jesu Jünger?

Durch die Predigt des Evangeliums und durch glaubende, bewusste Annahme des Evangeliums. Ein ganz wichtiger Punkt seiner Aufträge ist die Taufe und der Glaube. Der Glaube an Jesus Christus ist das Fundament, auf dem der Jünger mit seinem Herrn fest verbunden ist.

Nach meiner Auffassung zieht sich der letzte Satz aus Matthäus 28 wie ein roter Faden durch den Missionsbefehl in den Versen 16-20. „Und Jesus spricht: siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Für uns bedeutet dieser Satz, dass Jesus wie damals bei jeder Aktion, die wir in seinem Namen wahrnehmen, er uns begleitet und schützend seine segnenden Hände über uns hält.

Ich wünsche euch viel Erfahrungen mit dem auferstandenen Herrn und Heiland Jesus Christus.

Friedhelm Bubbel

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