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Angedacht

Monatsspruch für Dezember 2018

Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.

Matthäus, Kapitel 2, Verse 10

Liebe Leser,

Als ich den Vers gelesen habe, fiel mir sofort der Sommer 2014 ein. Ganz Deutschland fiebert dem Abpfiff entgegen und dann ist es soweit:

Wir sind Weltmeister!
Die deutsche Nationalmannschaft hat den (vierten) Stern geholt. Und „fast“ alle waren hocherfreut.

Beim weiteren Nachdenken über den Stern, kam mir folgendes in den Sinn: Starker Nebel, dazu Sturm mit meterhohen Wellen. Weit und breit kein Land in Sicht. Das Schiff ist den Naturgewalten hilflos ausgeliefert. Dann legt sich der Sturm und der Nebel verzieht sich. Jetzt ist der Blick zum Himmel frei - da ist der Stern! Schnell ist die Position neu bestimmt und man kann sicher das Ziel ansteuern. Freude macht sich breit.

Vor über zweitausend Jahren haben drei weise Männer die Sterne beobachtet. Ihnen fiel ein Stern besonders auf.

Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut!

Sie machten sich auf nach Bethlehem, um zu sehen, was der Stern zu bedeuten hat.

Jesus ist geboren. Der Retter der Welt.

Auch heute darf der Stern in der Adventszeit nicht fehlen. Strohsterne werden gebastelt, wir backen Zimtsterne und stellen uns Weihnachtssterne auf die Fensterbank und manche hängen sich Blinke- Sterne ins Fenster. Erfreut uns das noch oder gehört es einfach nur dazu, um Advent zu feiern? Sehen wir in den Sternen noch die frohe Botschaft?

Ich wünsche uns, dass wir in der vor uns liegenden Adventszeit viele Sterne sehen, die uns hocherfreuen, weil sie uns daran erinnern, dass Jesus für uns, für dich und mich geboren wurde und unser Retter sein will.

Bettina Gill

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